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Darmzentrum Westmittelfranken – ein Erfolgsmodell präsentiert sich

Vor über zehn Jahren wurde das Darmzentrum Westmittelfranken als erstes seiner Art in Bayern ins Leben gerufen und seither jedes Jahr von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Am Freitag, 17. März, präsentiert sich das Zentrum mit einem begehbaren Darmmodell von 11 bis 16 Uhr im Ansbacher Kulturzentrum am Karlsplatz.

Im Darmzentrum Westmittelfranken, das unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Meyer, Chefarzt der Chirurgischen Klinik I (Allgemein- und Viszeralchirurgie, chirurgische Onkologie) am Klinikum Ansbach, steht, arbeiten Ärzte verschiedener Fachrichtungen aus dem Klinikum Ansbach und aus dem Bereich der niedergelassenen Kollegen der Region in einem Netzwerk mit anderen medizinischen und sozialen Fachgruppen zusammen. „Oberstes Ziel dabei ist eine optimale Versorgung von Patienten mit Darmkrebs von der Diagnose über die Nachbehandlung bis hin zum Abschluss der Nachsorge“, sagt Prof. Meyer.

In den vergangenen Jahren wurden im Darmkrebszentrum ca. 750 Patienten mit erstmals festgestellten bösartigen Tumoren am Dickdarm und Mastdarm behandelt und operiert. „Jeder Patient wird dabei in einer speziellen Tumorkonferenz gemeinsam besprochen, um anschließend einen Behandlungsplan festzulegen. Auch die Kliniken in Dinkelsbühl und Rothenburg können sich per Videokonferenz zuschalten“, erläutert Prof. Meyer. „Durch die Konzentration von Patienten im Zentrum sinken Komplikationsraten deutlich.“ Das liege unter anderem daran, dass die Patienten durch die strukturierte Betreuung im Darmkrebszentrum mit direktem Kontakt zu den weiterbehandelnden Ärzten eine nach den Leitlinien erforderliche Nachbehandlung nach Operation (zum Beispiel Chemo- oder Strahlentherapie) konsequenter – und damit häufiger – erhalten als in anderen Einrichtungen.

Ein besonderes Anliegen des Zentrums ist darüber hinaus die Darmkrebsvorsorge, auf deren Bedeutung in den vom Zentrum regelmäßig organisierten Fortbildungsveranstaltungen immer wieder hingewiesen wird. Zwar sinken die Zahlen der Neuerkrankungen bundesweit, Entwarnung kann aber nicht gegeben werden. „Noch immer erkranken jedes Jahr etwa 62.400 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs, nur ein sehr geringer Anteil der anspruchsberechtigten Personen nimmt aber an der Darmkrebsvorsorge teil“, so Prof. Meyer.

Um den Vorsorgegedanken noch stärker in den Vordergrund zu rücken, lädt das Darmzentrum Westmittelfranken am Freitag, 17. März, zum Informationstag ins Ansbacher Kulturzentrum am Karlsplatz ein. Von 11 bis 16 Uhr bieten Fachärzte des Darmkrebszentrums und dessen Kooperationspartner neben Vorträgen auch Führungen durch ein begehbares Darmmodell an und ANregiomed-Diätassistentinnen geben hilfreiche Tipps zur richtigen Ernährung. Ebenso ist die ILCO-Selbsthilfegruppe Ansbach mit einem Infostand vertreten. Um 11 Uhr referiert Dr. Gerhard von Blohn, Chefarzt der Medizinischen Klinik II – Gastroenterologie, Endokrinologie und Stoffwechsel zum Thema „Darmkrebsvorsorge“. Um 11.45 Uhr informiert Prof. Meyer über Operationen bei Darmkrebs. Der Eintritt ist frei.

 

Bereits in den vergangenen Jahren fand der Informationstag mit begehbarem Darmmodell großen Anklang.

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