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„Großer Schritt nach vorne“

Der Neubau des zweiten Flügels des Bettenhauses am Klinikum Ansbach hat begonnen. Nach dem Richtfest des ersten Teils im Mai dieses Jahres startet damit ein weiterer wesentlicher Abschnitt der Gesamtsanierung, für den jetzt der symbolische Spatenstich erfolgte.

„Neben der Fertigstellung der neuen Notaufnahme und der Ertüchtigung des Wirtschaftshofes wird mit dem neuen Bettenhaus die bauliche Zielplanung weiter konsequent umgesetzt: In den Bauabschnitten 3 und 4 entstehen die Bettenflügel Süd und West für ca. 250 Patientenbetten in Ein- und Zweibettzimmern mit modernem Komfort. Ergänzend kommen die Funktionsbereiche Labor und Herzkatheter hinzu“, erläuterte Baudirektor Johannes Schürmeyer.

Der feierliche Startschuss zum Bauabschnitt 4 fand am 21. Juni mit einem symbolischen Spatenstich statt. ANregiomed-Vorstand Jörg Reinhardt wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Wortes „sanieren“ hin. „Es kommt vom lateinischen „sanare“ und bedeutet so viel wie heilen oder wiederherstellen. Das wünsche ich uns sowohl für unser Unternehmen als selbstverständlich auch für unsere Patienten“, sagte Reinhardt. „Heute ist ein sehr guter Tag, denn wir gehen einen großen Schritt nach vorne in Richtung eines zeitgemäßen Bettenhauses“, meinte Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Seine Stellvertreterin Oberbürgermeisterin Carda Seidel betonte, dass Pflege und Ärzte eine sehr gute Arbeit leisten. „Die Patienten stehen hier im Mittelpunkt. Jetzt schaffen wir den räumlichen Rahmen dafür, dass sie sich auch wohlfühlen“, so Seidel.

Im zweiten Teil des neuen Bettenhauses werden folgende Bereiche untergebracht: die Palliativmedizin, die Pflegebereiche Neurologie und Stroke-Unit, Akutgeriatrie, chirurgische und internistische Abteilungen sowie eine Wahlleistungsstation. „Die Gesamtkosten für den Bauabschnitt 4 betragen 23,2 Millionen Euro und werden mit 17,25 Millionen Euro vom Freistaat Bayern gefördert“, sagte Schürmeyer. „Die Patienten und Mitarbeiter werden künftig in einem modernen und freundlichen Umfeld arbeiten können“, hob Architekt Torsten Petroschka hervor. „Durch den baulichen Ringschluss entstehen kürzere Wege. Darüber hinaus sind alle neuen Zimmer äußerst ruhig – entweder zum Park oder zum neuen Innenhof hin – gelegen.“

Im Anschluss an den Spatenstich fand für die Gäste noch eine Besichtigung der neuen Notaufnahme statt. Interessierte haben auch zukünftig wieder die Gelegenheit, an einer Baustellenführung teilzunehmen. Die Termine werden vorab in der Presse und im Internet bekanntgegeben.

 

Führten den symbolischen Spatenstich für den Bauabschnitt 4 durch (v.l.): Ärztliche Direktorin Dr. Cathrin Böhner, Baudirektor Johannes Schürmeyer, Fördervereinsvorsitzender Hermann Schröter, Oberbürgermeisterin Carda Seidel, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Torsten Petroschka von den Architekten SanderHofrichter, ANregiomed-Vorstand Jörg Reinhardt, Norbert Englert von der Bank im Bistum Essen sowie Pflegedirektor Michael Korn.

 

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