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Mit gesundem Essen und guten Geschichten gegen Krebs

Im Klinikum Ansbach war kürzlich die Selbsthilfegruppe „Offene Begegnung“ zu Gast. Küchendirektor Gerald Wüchner erklärte während eines kleinen Kochkurses die Vorzüge der mediterranen Küche. Bei dieser Gelegenheit übergab die Selbsthilfegruppe auch eine Bücherspende an das Klinikum Ansbach.

„Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es Krebspatienten helfen kann, sich in dieser schlimmen Situation einfach abzulenken“, sagt Stefanie Satzinger-Bauer, Initiatorin der Selbsthilfegruppe. Innerhalb der Gruppe waren dann schnell rund 80 Bücher mit interessanten Geschichten gesammelt, die der Frauenklinik und der Hämatologie / Onkologie übergeben wurden. „Unsere Patienten sind sehr dankbar für die Bücher und nehmen das Angebot gerne in Anspruch“, berichtet die Koordinatorin des Onkologischen Zentrums, Bianka Lechner, die die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe organisiert.

„Die Idee der offenen Begegnung ist ein reales soziales Netzwerk. Ziel dabei ist es, Menschen, die lebensbedrohlich erkrankt sind oder waren, in ein neues Leben zurück zu begleiten. Angehörige und Kinder können auf diesem Weg genauso mitgenommen werden“, erläutert Satzinger-Bauer. In der Gruppe, die sich einmal im Monat zu verschieden Aktionen trifft, findet ein reger Austausch über Ängste und Probleme im Alltag, beim Essen oder mit Schmerzen statt.

Gerade bei kranken oder geschwächten Menschen kommt es besonders auf gesunde und gut bekömmliche Ernährung an. ANregiomed-Küchendirektor Gerald Wüchner führte die neun interessierten Teilnehmerinnen deshalb in die mediterrane Küche ein. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, gesunde Küche zu verbreiten. Essen soll Spaß und Freude machen, und es soll bunt sein“, so Wüchner. Nachdem die verschiedenen Gerichte – vor allem Gemüse und Fisch – zubereitet waren, konnte sich die Gruppe beim gemeinsamen Essen gleich davon überzeugen, wie gut gesunde Küche sein kann. Zum Abschluss erhielten die Teilnehmerinnen für ihre Gruppe die neuen Kochbücher von Gerald Wüchner: „Mediterrane Küche“ und „Salate & Co.“

Finanziert wurde der Kochkurs vom Verein der Freunde und Förderer des Klinikums Ansbach. „Das Onkologische Zentrum hat sich an mich gewandt und von dem geplanten Kochkurs berichtet. Der Förderverein hat den Kurs dann gerne unterstützt, denn er ist eine große Hilfe, um gesünder leben zu können. Wir freuen uns immer, wenn wir Patienten helfen und gleichzeitig Wünsche der Mitarbeiter erfüllen können“, sagt Fördervereinsvorsitzender Hermann Schröter.

Küchendirektor Gerald Wüchner führte Mitglieder der Selbsthilfegruppe Offene Begegnung in die mediterrane Küche ein.

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