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Operationssäle werden optimiert

An der Klinik Dinkelsbühl beginnt die lang erwartete OP-Sanierung. Neben den technisch notwenigen Erneuerungen wird es auch Umbaumaßnahmen geben, damit hier die gesamten Prozesse effizienter ablaufen können. Die operative Tätigkeit wird dadurch nachhaltig gesichert. Dem frisch zertifizierten Endoprothetikzentrum (EPZ) sowie der Allgemein- und Unfallchirurgie können so bessere Arbeitsbedingungen geboten werden.

„Mit dem Umbau werden einige betriebsorganisatorische Verbesserungen ermöglicht. Zum einen wird ein neuer Umbettplatz für die Patienten geschaffen. Dadurch wird der Aufwachraum entlastet und der dortige Betrieb beruhigt. Auch für die Patienten bedeutet das mehr Ruhe vor und nach der Operation“, berichtet Baudirektor Johannes Schürmeyer. Das bisher dezentrale Materiallager wird aufgelöst und dafür ein neues, direkt mit der Versorgungsschleuse zum OP-Trakt verbundenes Lager eingerichtet. Auch die OP-Tisch-Aufbereitung wird in Zukunft in unmittelbare Nähe zu den Schleusen stattfinden. „Sowohl das neue Lager als auch der neue Ort der OP-Tisch-Aufbereitung helfen den Mitarbeitern, Zeit zu sparen und verbessern die Logistikprozesse. Zusätzlich soll die Lagerkapazität auf der sterilen Seite der Zentralen Sterilgutversorgung erhöht und damit der Sterilflur entlastet werden“, sagt Schürmeyer. Damit die Operationen auch während der Sanierung weitergehen können, wird in vier Abschnitten bis Ende des Jahres gebaut.

„Wir haben in Dinkelsbühl ein sehr gut ausgestattetes Krankenhaus. Nun werden die Oberflächen sowie die Lüftungsanlage saniert, technische Geräte erneuert und Grundrisse angepasst“, erläutert Architekt Ulrich Jonas. „Es war notwendig, die 1,6 Millionen Euro für die Sanierung in die Hand zu nehmen und so ein Signal für Mitarbeiter und Patienten zu setzen. In der Klinik Dinkelsbühl wird weiterhin auf modernstem Stand operiert, Patienten können auch künftig wohnortnah bestens versorgt werden“, hob ANregiomed-Vorstand Jörg Reinhardt hervor.

„Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung an allen unseren Standorten in eine gute Zukunft zu führen und dabei ein noch größeres Miteinander zu schaffen“, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Die OP-Sanierung sei eine zukunftssichernde Maßnahme, die die aktuellen Versorgungsmöglichkeiten nicht einschränke. Als „Bekenntnis zum Standort Dinkelsbühl“ bezeichnete Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer den Startschuss zur OP-Sanierung. „Die Häuser in Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg sind wichtig für den gesamten Verbund, wir brauchen sie um Ansbach herum“, so der OB.

„Die Sanierung des OP-Traktes ist zum einen ein Dank an die Mitarbeiter, für die nun noch bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden“, betonte der Fördervereinsvorsitzende der Klinik Dinkelsbühl, Prof. Dr. Jürgen Walchshöfer. Zum anderen verdeutliche es, dass der Standort nicht in Frage gestellt sei. Er wünsche sich die Fortentwicklung der Zusammenarbeit aller Standorte mit einem gemeinsamen Ganzen als Ziel. Auch der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Klinikums Ansbach, Hermann Schröter, hob hervor, dass ANregiomed aus vier Standorten bestehe. „Die OP-Sanierung in DKB steigert die Attraktivität und das Ansehen des ganzen Unternehmens“, betonte er.

 

Baudirektor Johannes Schürmeyer (6.v.r.) und Architekt Ulrich Jonas (7.v.r.) erläuterten unter anderen ANregiomed-Vorstand Jörg Reinhardt (5.v.r.), Landrat Dr. Jürgen Ludwig (5.v.l.) und OB Dr. Christoph Hammer (4.v.l.) die Pläne der OP-Sanierung.

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