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Rund 4.000 schwerstkranke Menschen begleitet

In der Klinik für Palliativmedizin am Klinikum Ansbach werden Menschen mit einer unheilbaren, fortgeschrittenen Erkrankung ganzheitlich betreut. Ganzheitlich bedeutet, dass alle körperlichen und seelischen Beschwerden gleichermaßen beachtet und behandelt werden. In erster Linie geht es dabei um die Verbesserung der Lebensqualität. Die Klinik für Palliativmedizin wurde 2007 von Chefarzt Dr. Harald Scheiber und seinem Team aufgebaut und feiert im Dezember ihr 10-jähriges Jubiläum.

Seit März 2014 gibt es außerdem die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Dafür sind die geforderten Qualitätsvoraussetzungen der Krankenkassen erfüllt und die Patienten können zuhause und in Pflegeheimen betreut werden.

„Im stationären und ambulanten Bereich zusammen haben wir bisher rund 4.000 Patienten begleitet“, erinnert sich Dr. Harald Scheiber, Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin und der SAPV. Die Palliativmedizin ist nicht nur auf die Behandlung von Menschen mit unheilbaren Krebserkrankungen beschränkt. Sie widmet sich genauso Menschen mit neurologischen, Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankungen im fortgeschrittenen Stadium.

„Auch die Angehörigen, die mit ihren lieben kranken Menschen mitleiden, werden von uns begleitet. Sie benötigen in dieser schweren Zeit Menschen, die sich um sie kümmern und sie verstehen“, sagt Stationsleitung Kerstin Auer. „Wichtig ist dabei, mitzufühlen, nicht mitzuleiden, um eine professionelle Betreuung anbieten können.“

Die acht Betten der Palliativstation waren seit ihrer Entstehung fast immer vollständig belegt. Im Neubau des Bettenhauses ist deshalb eine Erweiterung der Station auf insgesamt zwölf Betten in Einzelzimmern vorgesehen. „Da die ambulante und stationäre Palliativversorgung in Ansbach Hand in Hand gehen, können wir mit der Erweiterung den Bedarf in der Region gut abdecken“, so Dr. Scheiber. „Die Versorgung funktioniert deshalb so gut, weil ich sowohl stationär als auch ambulant das beste Team habe, das man sich wünschen kann. Ich kann mich auf jeden einzelnen meiner Mitarbeiter zu 100 Prozent verlassen.“

Wer die palliativmedizinische Betreuung unterstützen möchte, kann das über die „Palliativmedizin-Stiftung“ machen. Spenden die dort eingehen werden genutzt, um die Versorgung der Patienten zu optimieren. So können beispielsweise spezielle Angebote für Patienten, besondere Ausstattungsgegenstände und Weiterbildungen für Mitarbeiter finanziert werden. Bankverbindungen „Palliativmedizin-Stiftung“: Sparkasse Ansbach, IBAN: DE53 7655 0000 0008 1669 36 oder Raiffeisen Volksbank eG, IBAN: DE85 7656 0060 0001 1027 37.

 

Stationsleitung Kerstin Auer (r.) und Krankenschwester Ingrid Freund (l.) kümmern sich um die Patientin Anneliese Backer aus Rothenburg.

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