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Schneller schärfere Bilder des Körperinneren

Im Radiologischen Institut am Klinikum Ansbach stehen seit kurzem zwei neue High-Tech-Geräte: ein hochmoderner Computertomograph und ein Kernspintomograph. Beide Geräte liefern bessere Schnittbilder in kürzerer Zeit. Das CT arbeitet zudem mit weniger Strahlendosis als das Vorgängermodell. Zusammen mit den beiden digitalen Röntgengeräten und dem Mammographie-Gerät, die in den letzten 18 Monaten installiert wurden, ist die Radiologie damit auf dem neuesten volldigitalen Stand der Technik.

Videos zur Ablenkung: Das neue MRT am Klinikum Ansbach ist eines der modernsten seiner Art.

„Besonders stolz sind wir auf unser neues Kernspintomographiegerät“, sagt Chefärztin Dr. Cathrin Böhner. Das Gerät könne in kürzerer Zeit bessere Bilder liefern als das Vorgängermodell. Neue Untersuchungsverfahren, z. B. bei neurologischen Fragestellungen, ergeben bessere Detailinformationen. Die von vielen Patienten gefürchtete Platzangst kann sich durch Videos, die über einen Spiegel in die „Röhre“ übertragen werden, deutlich verringern. Automatisierte Anweisungen leiten die Patienten durch die Untersuchung, kündigen Atempausen, Tischbewegungen und die verbleibende Untersuchungsdauer an. „Alles in allem hilft das neue Gerät unseren Patienten dabei, entspannter durch die Untersuchung zu kommen“, hebt Dr. Böhner hervor. Auch dies wirke sich auf die Bildqualität aus: Je besser die Patienten stillhalten, desto besser das Ergebnis.

Um Kosten zu sparen, wird der bewährte supraleitende Magnet des Altgerätes weiter verwendet. „Die restliche Ausstattung wurde komplett durch neue digitale Komponenten ersetzt“, betont Dr. Georg Böhnlein, Leiter der Medizinischen Physik und Medizintechnik. „Unter dem Strich ist die Nutzung des aufgerüsteten Gerätes, das sich nicht von einem fabrikneuen Modell unterscheidet, günstiger als zuvor.“

Neben dem neuen MRT wurde auch ein neuer Computertomograph (CT) angeschafft. „Der Praxis für Strahlentherapie im Klinikum Ansbach stand bisher ein eigenes CT zur Planung der zielgenauen Bestrahlung von Tumorerkrankungen zur Verfügung. Nach einem Defekt konnte dieses nicht mehr wirtschaftlich instandgesetzt werden und wurde deshalb erneuert“, erläutert Privatdozent (PD) Dr. Axel Becker, Ärztlicher Leiter des MVZ im Klinikum Ansbach. Der geplante Austausch des CTs in der Radiologie wurde daher vorgezogen und das neue High-End-Gerät steht nun beiden Abteilungen zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung.

„Höhere Bildqualität, Schnelligkeit und geringere Strahlendosis sind nicht die einzigen Verbesserungen des neuen CTs“, freut sich Dr. Böhner. „Exakte Gefäßdiagnostik und die automatisierte 3D-Darstellung von Knochenbrüchen ermöglichen eine noch bessere OP-Planung.“ Auch für die Strahlentherapie ergeben sich Vorteile: „Eine verzerrungsfreie Darstellung bei Metallimplantaten, z. B. Zahnersatz oder Gelenkprothesen, und die Möglichkeit der Bildnachbearbeitung erlauben eine noch präzisere Planung der Strahlenbehandlung“, ergänzt PD Dr. Becker. Die große Öffnung von 80 Zentimetern ermöglicht eine therapiegerechte Patientenlagerung und erleichtert den Zugang bei ärztlichen Eingriffen während der Untersuchung.

„Durch die Modernisierung unserer Ausstattung können wir unseren Patienten jetzt noch mehr Komfort und Sicherheit bieten“, fasst Dr. Böhner zusammen und lobt die beteiligten Mitarbeiter: „Der Austausch von Geräten im laufenden Betrieb ist immer eine Herausforderung. Dank der guten Zusammenarbeit mit unseren technischen Abteilungen haben wir das innerhalb von zwei Monaten in Eigenregie geschafft.“


Chefärztin Dr. Cathrin Böhner und PD Dr. Axel Becker nutzen das neue CT gemeinsam für die Radiologie und die Strahlentherapie.

 

 

 

 

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