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Über 100 Besucher beim 15. Diabetestag am Klinikum Ansbach

Etwa zehn Prozent der Deutschen sind an Diabetes mellitus erkrankt. Bei Patienten im Krankenhaus ist der Prozentsatz noch deutlich höher: Fast jeder dritte Patient leidet an der Krankheit. Den Lebensumständen von Diabetikern widmet sich einmal im Jahr der Diabetikertag am Klinikum Ansbach, den das Diabetesteam der Medizinischen Klinik II, auch diesmal unterstützt von der AOK Bayern, bereits zum 15. Mal veranstaltete. Rund 100 interessierte Besucher informierten sich bei abwechslungsreichen Vorträgen und einer interessanten Ausstellung im Rahmenprogramm.

Mit dem Thema „Harnwegserkrankungen durch und bei Diabetes mellitus“ befasste sich ein Vortrag von Harmens Karg,  Oberarzt der Urologischen Klinik. Zu einer weiteren Stoffwechselerkrankung, die ebenfalls durch Überernährung begründet ist, beschäftigte sich im Anschluss die Diabetologin Dr. Susanne Fischer bei ihrem Vortrag zu „Gicht und Diabetes mellitus“.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab mit leichter Verspätung  Diplompsychologin Eva Küstner einen Überblick zum Schwerpunktthema „Diabetes und Gefühle –wer beherrscht was?“. Seit vielen Jahren selbst von der Erkrankung betroffen, stand die Fachpsychologin Diabetes (DDG) im Anschluss an ihren Vortrag Rede und Antwort.

Auf großes Interesse bei den Besuchern stieß auch der letzte Vortrag des Tages. Ute Neuber, Diabetesberaterin (DDG) am Klinikum Ansbach und seit Jahren Hauptorganisatorin des Ansbacher Diabetestages referierte zum Thema „Die Kraft der Pflanzen – Phytotherapie bei Diabetes mellitus und seinen Begleiterkrankungen“. Dazu gab es auch einen praktischen Teil: An einem Informationsstand zeigte Dr. rer. nat. Iris Eisenmann-Tappe die positiven Aspekte verschiedener Pflanzen bei der Begleittherapie des Diabetes mellitus.

„Diabetes betrifft den ganzen Menschen“, betont  Ute Neuber. „Auch wenn die meisten Patienten wegen einer anderen Erkrankung ins Krankenhaus kommen, sollte der Diabetes immer mit im Fokus stehen.“ Nicht selten ist er der Auslöser oder sogar die Ursache für Harnwegsinfekte, Schlaganfall oder Herzinfarkt.

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