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Elektrophysiologie in der Klinik Rothenburg eröffnet

ANregiomed baut Versorgung kardiologischer Patienten mit weiterem Top-Spezialisten und modernster Ausstattung aus

Mit einem Festakt wurde die neue Abteilung für Elektrophysiologie zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen in der Klinik Rothenburg eingeweiht. Mit der Etablierung der Elektrophysiologie unter dem Bereichsleiter Dr. Ralph Hampe hat ANregiomed einen weiteren wichtigen Schritt für die medizinische Rundumversorgung in Stadt und Landkreis Ansbach getan. Hierfür wurde rund eine Million Euro in hochmoderne Medizintechnik in die erste Einrichtung dieser Art in der Region investiert.

„Die Elektrophysiologie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie aller Arten von Herzrhythmusstörungen“ erklärt Abteilungsleiter Dr. Ralph Hampe. Bei einer elektrophysiologischen Untersuchung werden spezielle Katheter über die Leiste zum Herzen geführt. An verschiedenen Stellen leiten diese Katheter dann elektrische Ströme aus dem Herz ab, um den Ursprungsort einer Herzrhythmusstörung genau zu lokalisieren. „Dafür gibt es im Haus modernste Techniken“, berichtet Dr. Hampe. „Darüber hinaus kommt ein computergestütztes Verfahren zur dreidimensionalen Darstellung des Herzens zum Einsatz.“

Wenn der genaue Ursprungsort gefunden ist, gibt es je nach Art der Herzrhythmusstörung unterschiedliche Behandlungsmethoden. Bei schnellen Herzrhythmusstörungen, sogenannten Tachykardien, liegt der Herzschlag über 100 Schlägen pro Minute. „Mit Radiofrequenzstrom können wir den Ursprungsort der Störung veröden“, sagt Dr. Hampe. Insbesondere bei Vorhofflimmern oder sehr jungen Patienten kommt auch das Kälteverödungsverfahren (Kryoablation) zum Einsatz. „Diese Verfahren sind hochmodern und schonend für den Patienten“, so Dr. Hampe weiter. Darüber hinaus bietet das Team der Rothenburger Elektrophysiologie noch viele weitere Behandlungsmethoden für unterschiedliche Herzerkrankungen an.

Wer Dr. Hampe persönlich kennenlernen möchte, ist herzlich zum Vortrag „Vorhofflimmern – die häufigste Herzrhythmusstörung“ am 03. Februar um 19:30 Uhr in der Praxisklinik Feuchtwangen eingeladen. Dr. Hampe wird den Vortrag auch in der Klinik Dinkelsbühl am 26. März um 19:30 Uhr und am 29. April um 16 Uhr im Klinikum Ansbach halten.

 

Dr. Ralph Hampe hat in Würzburg studiert und 2000 promoviert. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit den Zusatzqualifikationen Spezielle Rhythmologie und Interventionelle Kardiologie. „In der Klinik Rothenburg schätze ich besonders das langjährig etablierte Kardiologie-Team der Inneren Medizin unter Chefarzt PD Dr. Christian Wacker“, hebt Dr. Hampe hervor. Außerdem freut sich der gebürtige Aschaffenburger, wieder näher an seiner unterfränkischen Heimat arbeiten zu können. „Ich kenne die Region und fühle mich hier wohl. Außerdem freue ich mich über die bereits gut angelaufene Kooperation im Klinikverbund und mit den niedergelassenen Ärzten. Die ersten Patienten konnten so schon erfolgreich behandelt werden.“

 

Foto: Dr. med. Ralph Hampe bei einer elektrophysiologischen Behandlung eines Patienten in dem neuen, mit modernster Technik ausgestatten Herzkatheterlabor in der Klinik Rothenburg.

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