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Ansprechpartner für alle

Datenschutzbeauftragte Claudia Loy über die Belange des Datenschutzes und die hohe Vertraulichkeit

Datenschutzbeauftragte Claudia Loy

Schulungen, Ver­träge, Verfahren und Konzep­te: Den Datenschutz mittels dieser Methoden den leitenden Angestellten, den Mitarbeitern als auch den Patienten näher zu bringen, das umfasst das Tätigkeitsfeld einer Daten­schutzbeauftragten. Claudia Loy bekleidet dieses Amt seit Januar 2014 für ANregiomed und kümmert sich nunmehr um alle datenschutzrechtlichen Aspekte.

„Jeder Datenschutzbeauftragte hat grundsätzlich sein eigenes System“, schildert Claudia Loy. Dementsprechend variieren die Schwerpunkte der jeweils auszu­führenden Tätigkeiten. Als Daten­schutzbeauftragte von ANregio­med nimmt Loy eine beratende Funktion innerhalb der Geschäfts­führung ein. Ein Aufgabenbereich ist das Entwickeln von Verfahren und Konzepten, um beispielswei­se eine neue Software zuzulassen. Nach der Genehmigung der Ge­schäftsführung wird Claudia Loy überprüfen, ob die Software den Datenschutzrichtlinien entspricht. Um gewisse Arbeiten zu verrich­ten, sind demnach Schnittstellen mit der Geschäftsführung, der IT- sowie Personalabteilung un­abdingbar. Eine Datenschutzbe­auftragte ist in ihrer Funktion „Ansprechpartner für alle, auch für Patienten.“

Schulungen, die den Datenschutz betreffen, haben diesbezüglich auch keine begrenzte Zielgruppe. Jeden Menschen tangiert dieses vielfältige Thema. Durchschnitt­lich vier Schulungen à 60 bis 90 Minuten im Monat sollen die Mit­arbeiter aller Abteilungen auf dem neuesten Stand des Datenschutzes halten. Neben den Schulungen führt Claudia Loy bestimmte Verträge wie den Auftragsda­tenverarbeitungsvertrag, der den Umgang mit personenbezogenen Daten regelt und die Rechte und Pflichten des Auftraggebers so­wie des Auftragnehmers auflis­tet. Die Aufbewahrung dieser wichtigen Dokumente dient der Erstellung und daraus erfolgten Umsetzung und ist mit einer ho­hen Vertraulichkeit verbunden. Eine weitere Aufgabe liegt in der Durchführung des „Datenschutzaudit“.

„Um sich zu vergewissern, dass die jeweiligen Abteilungen die Datenschutzrichtlinien umsetzen, werden die Abteilungen besucht und mittels eines Fragekatalogs datenschutzrechtlich überprüft.“ Diesen Vorgang nennt man Da­tenschutzaudit. Kriterien, wie zum Beispiel die Ordnung der Räum­lichkeiten oder das Einhalten einer gewissen Vertraulichkeit, liegen dem Datenschutzaudit zugrunde. Auch externe Anbieter, beispiels­weise Softwarehersteller, werden auditiert, um sicherzustellen, dass der Umgang mit den Daten dem Datenschutzgesetz entspricht.

Da der Datenschutz ein großes Feld umfasst, zählt sogar die Da­tenentsorgung dazu. „Jegliche Unterlagen der Personenidenti­fizierung werden in speziellen Containern entsorgt“. Dabei ist jede Abteilung selbst für sich verantwortlich, um die damit einhergehende große Flut an per­sonenbezogenen Daten sicher zu verwahren.

Abschließend lässt sich ein kla­rer Trend erkennen: In den letz­ten Jahren ist die Aufmerksamkeit und die Wichtigkeit bezüglich des Datenschutzes enorm angestiegen. Das Bewusstsein wurde geschärft und der Umgang mit personen­bezogenen Daten ist wesentlich vorsichtiger geworden. „Der Da­tenschutz hat mit der Zeit sein Gesicht erhalten.“

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