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Eigene Schule für Hebammen und Entbindungspfleger

Am 1. Oktober ist zu den Schulen des ANregiomed-Verbundes eine neue Schule hinzugekommen: 12 junge Damen haben an der Berufsfachschule für Hebammen und Entbindungspfleger ihre Ausbildung aufgenommen.

Dabei handelt es sich um die neunte Schule dieser Art in Bayern und um die Einzige mit einem dezentralen Konzept. Die Schülerinnen werden praktisch in den ANregiomed-Kliniken in Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg oder anderen Geburtshilfeeinrichtungen sowie theoretisch im Zentrum für Pflegeberufe in Ansbach ausgebildet. Dabei kommt der „Unterrichts- oder Lehrhebamme“ Jasmin Treiber-Meier zusammen mit allen anderen an der Ausbildung beteiligten Praxisanleitern und Lehrkräften eine zentrale Rolle zu. „Wir möchten selbstverständlich mit allen in gutem Miteinander kooperieren und die Ausbildung zu einem guten Erfolg bringen“, so das Credo des Leiters der Akademie ANregiomed, Hans-Peter Mattausch. „Dazu gilt es die eigenen Kräfte zu bündeln und auf weitere Unterstützung zurückzugreifen.“

Da viele Einrichtungen dringend Hebammennachwuchs brauchen, sind diese gerne bereit, in Sachen Hebammenausbildung mit ANregiomed zu kooperieren. Dies gilt insbesondere für die Kliniken im benachbarten Baden-Württemberg, aber auch für die Clinic Neuendettelsau. Die Gespräche laufen und sind bei der Mehrzahl der Partner auch schon abgeschlossen. Die Ausbildung wird nach den Vorgaben des Freistaates Bayern durchgeführt. Es existiert neben dem Hebammengesetz ein gültiger Lehrplan mit allen Fachrichtungen ebenso wie eine Maßgabe für die Durchführung der praktischen Ausbildung. „Besonders gespannt sind wir auf den Einsatz unseres Skills Labs, einer sprechenden und mit allen Möglichkeiten der Darstellung von Krankheiten und weiteren pflegerischen und hebammentechnischen Problemen befähigten Puppe, die am Sitz der Akademie in Dinkelsbühl beheimatet ist“, so Mattausch.

Unterrichtet werden die jungen Damen von Jasmin Treiber-Meier. Die Lehrkraft für Hebammen und Entbindungspfleger ist seit 2007 examinierte Hebamme. Bisher war sie in den Bereichen der klinischen und außerklinischen Geburtshilfe und der ganzheitlichen Schwangeren- und Wochenbettbetreuung tätig. Ganzheitlich bedeutet, in allen Bereichen der klassischen Hebammentätigkeit, also Beratungstätigkeit zur Familienplanung, Schwangerschaftsvorsorge, Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtsvorbereitungskurse, Schwangerengymnastik, Geburtshilfe, Betreuung im Wochenbett, Stillberatung und Rückbildungskurse. Zudem hat sie eine Weiterbildung als Qualitätsmanagementbeauftragte im Sozial- und Gesundheitswesen absolviert, ebenso in Akupunktur, Homöopathie und Babyschwimmen.

Für das nächste Schuljahr sucht die Akademie jetzt schon eine weitere pädagogisch qualifizierte Hebamme bzw. Entbindungspfleger als Lehrkraft.

 

Jasmin Treiber-Meier (2. v.r.) bildet die 12 Schülerinnen der ersten Hebammenkurses aus: Sabrina Gruber, Iaroslava Pouchik, Franziska Ploetz, Yasmine Langer, Lea Beuschel, Victoria Trützschler von Falkenstein, Marie-Christin Braun, Nicole Kruse, Theresa Biskupski, Kathrin Mayr, Lena Beetz, Ann-Katrin Poßberg (von links).

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