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Fast Track in der Chirurgie Klinik Dinkelsbühl

Höherer Komfort für Patienten

Der Heilung abträglich sind ein leerer Darm schon Tage vor der OP, langes Nüchternsein und im Bett liegen. Diesen Faktoren wird mit der Fast Track Rehabilitation entgegengewirkt. 

Was bedeutet eigentlich „Fast Track“?
Frei übersetzen könnte man es mit „Überholspur“ oder „schnelle Spur“.
Prof. Dr. Henrik Kehlet, Kopenhagen / Dänemark stellte 1987 das sogenannte Fast Track Modell vor, das 2009 mit dem Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden ist: ein multimodales, interdisziplinäres Behandlungskonzept, das inzwischen zum Nutzen der Patienten weltweit etabliert ist. Durch viele ineinander greifende Einzelmaßnahmen soll der Heilungsverlauf nach einer Bauchoperation günstig beeinflusst werden. 

Schon seit letztem Jahr setzen wir in der Klinik Dinkelsbühl das Konzept der Fast-Track-Rehabilitation erfolgreich ein. Die Maßnahmen können jeweils etwas anders definiert werden. Die grundlegenden Phasen einer Fast Track Rehabilitation gliedern sich folgendermaßen:
Patientenaufnahme: Besonderheiten für die Anamnese, Patientenvorbereitungen
Präoperative Phase: Operationsvorbereitung
Im OP-Bereich: Narkoseeinleitung, Narkoseführung, Operationstechnik, Narkose- und Operationsausleitung, Patientenbetreuung im AWR
Postoperative Phase: Patientenbetreuung auf der Pflegestation (Monitoring, Visite, Schmerztherapie, Kostaufbau, Mobilisation, Entlassung)
Poststationäre Phase: Ambulante Wiedervorstellung

 

Mehr Komfort - weniger Schmerzen
Der große Vorteil für die Patienten: Sie können bis kurz vor der Operation eine Trinkflüssigkeit zu sich nehmen. Und schon kurz nach der Operation dürfen sie auch wieder essen und trinken. Bei Darmoperationen entfällt die komplette Darmspülung. 
Hierdurch wird Stress reduziert, die Organfunktionen entweder vollständig erhalten oder so schnell wie möglich wieder normalisiert. Die Patienten-Autonomie wird somit rasch wiederhergestellt und allgemeine Komplikationen verhindert.

Qualitätsverbessernde Massnahmen
Da die Patienten sehr viel kürzer auf Infusionen angewiesen sind, profitiert hierdurch auch die Klinik. Statt teuerer Infusionen können frühzeitig nach der Operation Getränke, wie Proteindrinks und Joghurt gereicht werden. Primäres Ziel ist eine frühzeitigere Erholung und ein schnellerer Heilungsprozess. Gegenfalls wird dadurch auch eine frühere Entlassung möglich, wobei dies für uns Ärzte in Dinkelsbühl nicht im Vordergrund steht.

Besondere Verantwortung bei den Pflegenden
Das Pflegepersonal übernimmt neben den Chirurgen und Anästhesisten eine besondere Verantwortung. Sie begleiten den Patienten von seiner Aufnahme bis zur Entlassung, beraten ihn individuell, fördern seine Eigenverantwortung und sichern die Durchführung von Einzelmaßnahmen. Sie unterstützen hierdurch die rasche und komplikationsarme Erholung des Patienten.

Haben Sie noch Fragen? Sprechen Sie uns an!

Klinik Dinkelsbühl
Verbundklinikum Landkreis Ansbach
Dr. med. W. Pruy
Chefarzt Chirurgische Abteilung
Crailsheimer Str. 6
91550 Dinkelsbühl
Tel: 09851/91-303

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