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Fazit der Befragung

Im November 2010 wurden 444 niedergelassene Ärzte angeschrieben, mit der Bitte, an einer Umfrage zu Stärken und Schwächen des Verbundklinikums Landkreis Ansbach teilzunehmen. Wir hatten eine Rücklaufquote von ca. 8 % erwartet. Insgesamt haben uns 43 % der Zuweiser mit qualitativ auswertbaren Fragebögen geantwortet!

Zusätzlich haben uns 14 % der Zuweiser nicht oder nur zum Teil ausgefüllte Fragebogen zurückgesandt. Dieses beindruckende Ergebnis zeigt das große Interesse der Zuweiser am VKLA. Aufgrund dieser Daten können wir nun geeignete Maßnahmen ergreifen, um das VKLA noch besser in der Region und bei den Menschen zu positionieren.

Bei der Auswertung gab es interessante Ergebnisse:
88 % derer, die geantwortet haben, darunter zu gleichen Teilen Fachärzte und Allgemeinmediziner, beurteilten die medizinische Qualität der VKLA-Kliniken als uneingeschränkt gut. Und sie wissen, wovon sie sprechen, denn die meisten Ärzte arbeiten schon jahrelang mit den VKLA-Kliniken zusammen. Der größte Beweis für ihre hohe Meinung von den Kliniken: 80 % würden sich selbst oder Familienangehörige in VKLA-Kliniken behandeln lassen. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Der Krankenhaussektor befindet sich in einem ständigen Wandel, einerseits aus wirtschaftlichen Gründen, andererseits aber auch bedingt durch die Gesundheitsreform. Daher ist es für ein Klinikum wichtig, ständig sein Umfeld zu beobachten, um die Weichen in Richtung einer sicheren Zukunft zu stellen. Das Verbundklinikum Landkreis Ansbach (VKLA) hat deshalb eine Umfrage unter niedergelassenen Ärzten durchführen lassen, die sowohl Risiken und Schwachpunkte als auch Chancen und Entwicklungspotenziale aufzeigen soll. Zudem erhoffte sich die Geschäftsleitung auch erste Reaktionen auf die Wiedereröffnung der Klinik Feuchtwangen.

Die Ärzte reagierten mit großem Interesse auf die Umfrage zum Thema „Qualifizierte medizinische Dienstleistung von Kliniken“ und gaben dem VKLA konstruktive Antworten auf breiter Basis.

Aber welche sind eigentlich die ausschlaggebenden Kriterien, nach denen Ärzte ihren Patienten eine Klinik empfehlen? Die einheitliche Aussage der Kollegen: Neben fachlicher Kompetenz der Ärzte und der OP- und Behandlungsqualität der Klinik legen sie Wert auf gute Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Zudem erwarten die zuweisenden Ärzte eine schnelle, direkte und unkomplizierte Kommunikation mit der Klinik, die ihre Arbeit entscheidend erleichtert.

Und wonach wählen die Patienten ihre Klinik aus? Nach Meinung der praktizierenden Ärzte wird die Entscheidung zu rund 70 % dem Rat eines Arztes folgend getroffen. Zudem ist für viele Patienten die kommunale Trägerschaft ein emotionaler Pluspunkt. Für alle drei VKLA-Kliniken spricht sich der größte Teil der Bevölkerung positiv aus. Dies basiert nicht zuletzt auch auf der guten, langjährigen Erfahrung mit der empfohlenen Klinik.

Eine weitere wichtige Fragestellung:
Wo gibt es noch Optimierungspotenzial in der Zusammenarbeit zwischen VKLA-Kliniken und niedergelassenen Ärzten?

Das Ergebnis:
Vornehmlich die Kommunikation und der persönliche Austausch speziell am neuen Standort Feuchtwangen könnten noch weiter verbessert werden. Als Kommunikationspartner der Klinik wird ein Fachkollege wie ein Chef-, Ober- oder Stationsarzt erwartet, mit dem der praktizierende Arzt auf Augenhöhe kommunizieren kann. Er sollte ohne Barrieren erreichbar und auskunftsbefugt sein. Das dabei bevorzugte Kommunikationsmedium ist das Telefon. Es bietet schnellen Austausch mit unmittelbarem und persönlichem Feedback.

Dennoch tut sich hier etwas:
Denn laut Angaben der Befragten hat sich die Qualität der Zusammenarbeit mit allen drei VKLA-Kliniken in jüngster Zeit spürbar verbessert. Ein Zeichen, dass die Klinken auf dem richtigen Weg sind.

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