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Flächendeckende Versorgung von Schwerverletzten

Am Klinikum Ansbach werden jedes Jahr mehr als 100 Menschen, meist schwer- oder schwerstverletzt über den Schockraum der Klinik aufgenommen. Die häufigsten Ursachen dafür sind Stürze, Unfälle oder Gewaltverbrechen. Diese  Patienten werden im kürzlich rezertifizierten Traumazentrum, das nächstes Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert,  stabilisiert und erstdiagnostiziert.

„Zu uns kommt im Schnitt jeden dritten Tag ein Patient, der vital bedroht ist“, sagt Zentrumsleiter und Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie, Prof. Dr. Franz-Xaver Huber. Seit 2010 ist das Klinikum als Regionales Traumazentrum Ansbach im Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Das bescheinigt, dass die von der DGU erstellten Kriterien auf hohem Niveau erfüllt werden. Die Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie ist dem Traumanetzwerk Nordbayern-Würzburg zugeordnet, mit der Universitätsklinik Würzburg als Überregionalem Traumazentrum. Als Lokales Traumazentrum ist auch die Klinik Rothenburg Teil dieses Netzwerks.

„Ziel der Bildung von Traumanetzwerken ist der Erhalt und die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten jederzeit und an jedem Ort durch verbesserte Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und qualitätsgestützte Kooperation“, so Prof. Dr. Huber. Das Klinikum Ansbach ist seit knapp zehn Regionales Traumazentrum und wurde kürzlich zum dritten Mal rezertifiziert. „Als besonders positiv wurden die großzügigen Räumlichkeiten, die gut durchdachte Einrichtung des Schockraumes und die sehr engagierten Mitarbeiter hervorgehoben“, erläutert Zentrumskoordinator und Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie, Dr. Frank Wanka.

Jährlich werden in der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie ca. 8.000 Patienten ambulant und stationär versorgt. „Die hohe Qualität der Schwerverletztenversorgung in unserem Haus basiert vor allem auf der hervorragenden Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen, wie der Anästhesie, der Radiologie und vielen weiteren. Wir ziehen hier alle an einem Strang“, so Prof. Dr. Huber.

 

Das Team der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wiederherstellungschirurgie um Chefarzt Prof. Dr. Franz-Xaver Huber (2.v.l.) und Oberarzt Dr. Frank Wanka (2.v.r.) versorgt pro Jahr über 100 schwer- und schwerstverletzte Patienten.

Foto: Andreas Benz

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