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Hormone als Chance im Anti-Aging

Hormonersatz für Frauen hilft nicht nur gegen Wechseljahresbeschwerden, er verzögert auch die biologische Alterung

Viele Frauen um die 50 und darüber leiden unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, den häufigsten Auswirkungen der hormonellen Umstellung in den „Wechseljahren“. Auch Schlafstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen und Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen gehören zum Beschwerdebild des Klimakteriums, wie diese Phase in der Fachsprache heißt. Noch gravierender sind allerdings Veränderungen, die sich zunächst unbemerkt vollziehen, wie z. B. die Osteoporose oder Koronare Herzkrankheiten. Die Pharmaindustrie bietet seit Jahrzehnten eine breite Palette an Hormonersatzpräparaten, mit denen diese Symptome beseitigt oder weitestgehend gelindert werden können. Setzt die Hormontherapie rechtzeitig ein, kann sie sogar vorbeugend gegen bestimmte altersbedingte Erkrankungen wirken oder diese zumindest hinauszögern.

Obwohl also die Lebensqualität der betroffenen Frauen damit deutlich verbessert werden kann, wird kaum etwas in der Fach- und Laienpresse so emotional diskutiert wie die Hormongabe in den Wechseljahren. Zunächst als Allheilmittel gepriesen und ewige Jugend versprechend, wurden Hormone nach dem Aufkommen von Nebenwirkungen geradezu verteufelt. Dabei kann bei heutigen Präparaten die Dosis genau dem individuellen Bedarf angepasst werden. Sie haben kaum noch Nebenwirkungen, und durch die transdermale Applikation – also die Anwendung von Hautpflastern – wird auch die Leber nicht belastet. Für Dr. Bernd Hornbacher, Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Ansbach, ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis daher ganz klar: „Viele Frauen können von der Hormongabe profitieren und eine bessere Lebensqualität in diesem schwierigen Lebensabschnitt erzielen.“ Zudem hätten sich außer den weiblichen Sexualhormonen Östrogen und Gestagen noch weitere Hormonpräparate als vorbeugend im Sinne des Anti-Aging erwiesen. Für den erfahrenen Frauenarzt steht fest: „Durch sorgfältiges Abwägen und eine vertrauensvolle Zusammen­arbeit mit dem Arzt kann jede Frau individuell für sich die richtige Entscheidung treffen.“

In einem Gesundheitsforum am Mittwoch, 29. Juli 2015, erläutert Dr. Hornbacher die Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken der Hormongabe und steht anschließend für Fragen und Diskussionen zum Thema zur Verfügung. Die Veranstaltung im Vortragssaal des Klinikums beginnt um 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

Im ausführlichen Gespräch mit der Frauenärztin – hier die Leitende Oberärztin Dr. Jennifer-Lisa Schnell von der Frauenklinik Ansbach (rechts) – kann sich jede Patientin individuell für die richtige Hormontherapie entscheiden.

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