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Im Fall des Falles bestens versorgt

Qualität der Schlaganfalleinheiten in den ANregiomed Kliniken Ansbach und Dinkelsbühl bereits zum zweiten Mal mit Zertifikaten ausgezeichnet

Der Schlaganfall zählt in Deutschland zu den großen Volkskrankheiten, er liegt bei den Todesursachen weit vorne und ist die häufigste Ursache einer bleibenden Behinderung im Erwachsenenalter. Doch muss es heute nicht so weit kommen, wenn betroffene Patienten schnellstmöglich auf einer speziellen Behandlungseinheit, einer sogenannten Stroke Unit, versorgt werden. In der Region sind die ANregiomed Kliniken Ansbach und Dinkelsbühl seit Jahren mit solchen Stroke Units ausgestattet. Beide haben sich nun zum zweiten Mal erfolgreich einem Audit zur Rezertifizierung unterzogen und erneut das Zertifikat „Qualitätsmanagement für eine telemedizinisch vernetzte Stroke Unit“ nach dem Qualitätsstandards der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (DSH) erhalten.

„Die Rezertifizierung belegt unsere Versorgung von Schlaganfallpatienten nach neuesten Qualitätsrichtlinien und Standards“ sagt Dr. Sonja Lisch, Chefärztin der Klinik für Neurologie Ansbach. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Johannes Böhm, Sektionsleiter der Abteilung Neurologie der Klinik Dinkelbühl, sowie ANregiomed Pflegedirektor Michael Korn und Manuela Hefner, Pflegedienstleitung der Kliniken Dinkelsbühl und Rothenburg, freut sie sich über den Erfolg: „Wir sehen uns bestätigt in unserem Konzept, Schlaganfallpatienten innerhalb kürzester Zeit medizinisch adäquat zu versorgen, um damit mögliche Folgeschäden eines Schlaganfalls zu minimieren.“

Bis zu acht zertifizierte Monitorbetten in Ansbach und bis zu vier in Dinkelsbühl stehen in der Stroke Unit für die engmaschige Überwachung der Schlaganfallpatienten zur Verfügung. Rund um die Uhr ist die Diagnostik, Überwachung und Behandlung von einem spezialisierten Team aus Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden gewährleistet. Als Regionale Stroke Units sind die beiden Abteilungen zusammen für die Versorgung von rund 1.000 Patienten jährlich zuständig.

Das Zertifikat „Qualitätsmanagement für eine telemedizinisch vernetzte Stoke Unit“ wird jeweils für drei Jahre vergeben. Damit gewährleisten die DSG und die DSH, dass nur solche Kliniken das Zertifikat führen können, die sich regelmäßig dieser Überprüfung stellen und somit die Qualitätskriterien garantieren. „Im Rahmen der Rezertifizierung wurden beispielsweise die organisatorische und räumliche Ausstattung, die Qualifikation und die Anzahl der Fachkräfte, die Anzahl der behandelten Patienten, die apparative Ausstattung sowie die Etablierung und Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems überprüft“, erläutern die zuständigen Qualitätsmanagement-Beauftragten Heike Landshuter (Ansbach) und Thomas Görgler (Dinkelsbühl).

Besonderes Merkmal in der Versorgung von Schlaganfallpatienten in der ANregiomed Kliniken ist die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen: „Wir kooperieren sehr eng, vor allem mit den Kolleginnen und Kollegen der Neuroradiologie, der Neurochirurgie, der Gefäßchirurgie und der Kardiologie. Täglich finden gemeinsame Besprechungen statt, in denen wir Diagnose und Therapie der Patienten abstimmen“, sagen die Neurologen Dr. Sonja Lisch und Johannes Böhm. Für die Versorgung der Patienten sind speziell ausgebildete und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Beide Schlaganfalleinheiten sind Teil des „Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern“ (STENO). Durch einen rund um die Uhr fachärztlich besetzten telemedizinischen Konsiliardienst kann hier bei Bedarf auf Spezialisten aus den überregionalen Schlaganfallzentren, z. B. des Universitätsklinikums Erlangen oder des Klinikums Nürnberg, zurückgegriffen werden.

Dem Klinikum Ansbach und der Klinik Dinkelsbühl wurden höchste Behandlungsqualität bei Schlaganfällen bescheinigt: In Dinkelsbühl nahmen die Stationsleitung Valeria Biebl und der leitende Neurologe der Schlaganfalleinheit Johannes Böhm  die Urkunde entgegen.

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