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Mit Diabetes sicher im Krankenhaus

Nicht selten müssen Menschen mit Diabetes auch wegen anderer Beschwerden im Krankenhaus behandelt werden. Aber können sie auch sicher sein, dass sie dort mit ihrer Vorerkrankung – zum Beispiel bei einer auftretenden Unterzuckerung – optimal versorgt werden? Im ANregiomed Klinikum Ansbach können sie sich darauf verlassen: Das Klinikum wurde von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bereits zum zweiten Mal mit dem Qualitätssiegel „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ ausgezeichnet.

Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer Eins in Deutschland: Über sechs Millionen Menschen sind betroffen. Daher haben es Ärzte und Pflegepersonal in Kliniken sehr oft mit Patienten zu tun, bei denen zusätzlich zu ihrer aktuellen Erkrankung ein Diabetes besteht. „Patienten sollten darauf achten, dass das Personal in der Klinik sich auch mit Diabetes sehr gut auskennt“, betont DDG-Präsidentin Prof. Dr. Monika Kellerer. Dafür hat die DDG das Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ entwickelt, welches das ANregiomed-Klinikum Ansbach erneut erhalten hat: „Das Klinikum Ansbach stellt eine fächerübergreifende Diabetes-Kompetenz sicher, von der die Patienten auf allen Stationen profitieren“, sagt Kellerer.

Das Diabetes-Team des Klinikums besteht aus Dr. med. Thomas Leimbach, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologe und Diabetologe, dem Leitenden Oberarzt der Abteilung, Dr. med. Bruno Fleischmann, Oberärztin Cristina Andries und Ute Neuber, staatlich geprüfte Diätassistentin und Diabetesberaterin DDG. Während des Antragsverfahrens erhielt das Team tatkräftige Unterstützung durch Dr. med. Arnulf Zimmermann, Gastroenterologe, Diabetologe und Chefarzt der Inneren Medizin an der ANregiomed-Klinik Dinkelsbühl.

„Die erfolgreiche Zertifizierung setzt neben speziellen Schulungen für das Pflegepersonal, das Vorhandensein erfahrener, Diabetes-qualifizierter Ärzte voraus“, sagt Diabetesberaterin Ute Neuber. Diese legen für die Patienten auf allen Stationen die optimale Behandlung der Vorerkrankung Diabetes mellitus fest und unterstützen die ärztlichen Kollegen anderer Fächer durch schriftliche Anleitungen, wie zum Beispiel Notfallpläne bei Unter- oder Überzuckerungen. Dem Kernteam stehen auf jeder Station mindestens zwei speziell geschulte Pflegekräfte zur Seite.

Auch bei Operationen und Narkosen wird die Diabetes-Erkrankung mitberücksichtigt. „So können viele Komplikationen für Patienten mit Diabetes bereits im Vorhinein vermieden werden. Oft können Patienten deshalb früher entlassen werden“, erklärt Chefarzt Dr. Thomas Leimbach.

Von den zusätzlichen Maßnahmen profitieren auch Patienten, deren Diabetes noch gar nicht entdeckt wurde, denn bei jeder Neuaufnahme werden routinemäßig die Blutzuckerwerte kontrolliert. So werden auch neue Diabetesfälle entdeckt. Dies ist für die Betroffenen sehr wertvoll, denn so wird der Diabetes während des gesamten Krankenhausaufenthaltes berücksichtigt. Das sichert unmittelbar den Behandlungserfolg, und zusätzlich lassen sich durch die frühe Diagnose und rechtzeitige Therapie Folgeschäden verhindern.

Das DDG-Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ gilt für drei Jahre, dann muss die Klinik erneut nachweisen, dass sie die strengen Kriterien der DDG erfüllt. Auch für einweisende Ärzte bietet das Siegel eine wichtige Entscheidungshilfe, um eine Diabetes-adäquate stationäre Behandlung für ihre Patienten zu finden. „Deshalb freuen wir uns besonders über das Zertifikat der DDG als Bestätigung unseres Engagements für eine fachlich optimale Behandlung“, so Dr. Leimbach abschließend.

 

Gemeinsam erfolgreich bei der Zertifizierung: Dr. Arnulf Zimmermann, Chefarzt der Inneren Medizin der ANregiomed-Klinik Dinkelsbühl. Dr. Bruno Fleischmann, Leitender Oberarzt, Diabetesberaterin Ute Neuber und Chefarzt Dr. Thomas Leimbach, Klinik für Gastroenterologie und Diabetologie am ANregiomed-Klinikum Ansbach.

 

 

 

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