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Neuer Rekord in der Ansbacher Frauenklinik

Die kürzliche Erweiterung der Geburtshilfe am Klinikum Ansbach kam genau zur rechten Zeit: Am 25. November wurde in der Frauenklinik mit der1.000 Geburt in diesem Jahr ein neuer Rekord aufgestellt – so viele Geburten gab es noch nie zuvor.

Waren es 2006 noch rund 530 Geburten, wurde dieses Jahr erstmals die 1.000-er Marke geknackt. Am 25. November kam bei der 1.000. Geburt die kleine Lina zur Welt. „Wir sind überglücklich! Das ganze Team war so nett und hilfsbereit“, sagen die Eltern Annika und Jonas Kilian. Die Geburt von Linda verlief gut. Sie war 2.660 g schwer und 47 cm groß. Um 21.28 Uhr erblickte sie das Licht der Welt als erstes Kind ihrer Eltern. „Falls wir noch ein zweites Kind haben möchten, würden wir wieder in die Ansbacher Frauenklinik kommen“, sind sich die Eltern einig. 

Eine Verdoppelung der Geburtenzahl braucht natürlich auch mehr Personal. Bis Jahresende kommen fünf neue Mitarbeiter in der Pflege hinzu. Das Besondere dabei: Alle sind speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern – ein Plus für die Qualität der Pflege auf der Wochenstation. „Wir können jetzt bis zu 1.300 Geburten im Jahr versorgen“, so der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Bernd Hornbacher. Das sei vor allem auch durch die enge Kooperation mit den Beleghebammen der Hebammengemeinschaft „Bauchgefühl“ möglich.

Neben dem Personal wurden auch die räumlichen Kapazitäten ausgebaut: „Wir haben Platz für 15 bis 17 Wöchnerinnen, je nach Zimmerbelegung“, berichtet Dr. Hornbacher. Auf der Wochenstation gibt es jetzt fünf Doppelzimmer, drei Einzelzimmer und zwei Familienzimmer, alle mit eigenem Bad. Dementsprechend wurden auch die Entbindungskapazitäten ausgebaut. „Wir haben einen neuen Kreißsaal – insgesamt also drei, alle mit Klimaanlage ausgestattet – und ein viertes Entbindungsbett in einem unserer zwei Wehenzimmer“, sagt Dr. Hornbacher.

Der Geburtenboom macht sich auch in der Klinik Rothenburg bemerkbar. Dort kam schon Mitte November das 500. Baby zur Welt – rund vier Wochen früher als vergangenes Jahr. Auch hier ist also mit einer deutlich höheren Gesamtzahl an Geburten zu rechnen. Ergänzt wird die Bilanz durch die 300 bis 350 Kinder, die jährlich in der Klinik Dinkelsbühl das Licht der Welt erblicken.

 

Kinderkrankenschwester Sandra Engmann, Hebamme Sabine Ixmeier, die Eltern Annika und Jonas Kilian, Oberarzt Dr. Donát Szögyi sowie die Krankenpflegeschülerinnen Jana Schmidt und Tamara Schäff (v.l.) freuen sich über Lina, die 1.000. Geburt am Klinikum Ansbach.

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