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Neuer Schwerpunkt für bösartige Erkrankungen der Schilddrüse am ANregiomed Klinikum Ansbach

2016 wurde das Onkologische Zentrum am ANregiomed Klinikum Ansbach erstmals zertifiziert. Nach der erfolgreichen Rezertifizierung Ende letzten Jahres wurde kürzlich ein neuer Schwerpunkt für bösartige Erkrankungen der Schilddrüse, der sogenannte Schwerpunkt S4, aufgebaut.

Die Diagnostik dieser Erkrankungen findet in der Nuklearmedizin (MVZ Klinikum Ansbach) statt. „Hier stehen mit Ultraschall, Szintigraphie inkl. PET/CT und Probenentnahmen alle wegweisenden Untersuchungsmethoden zur Verfügung“, hebt Koordinator Dr. Mark Segmüller hervor. Die enge Vernetzung mit den stationären Abteilungen sorge für kurze Wege und schnelle Reaktionszeiten für notwendige operative therapeutische Eingriffe.

Die operative Therapie erfolgt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Meyer. „Hier können unsere Patienten auf lange und umfangreiche Erfahrungen in der operativen Therapie der Schilddrüse dank spezialisierter Ärzte vertrauen“, so der Chefarzt und Leiter des Schwerpunkts S4. Die Betreuung nach Abschluss der operativen Behandlung erfolgt wieder durch die Nuklearmedizin. Falls notwendig, werden Behandlungen mit radioaktiven Therapeutika in Zusammenarbeit mit nuklearmedizinischen Therapiestationen, wie z. B. im Klinikum Nürnberg, vorgenommen.

„Die Nachsorgeuntersuchungen werden in unserer Ambulanz durchgeführt, in enger Abstimmung mit den behandelnden Kollegen auf den Therapiestationen. Darüber hinaus bestehen zur Sektion Hämatologie/Onkologie, der Strahlentherapie sowie zu den niedergelassenen Kooperationspartnern enge Verknüpfungen, um auch gegebenenfalls notwendige Strahlen- und Chemotherapien anbieten zu können“, sagt Dr. Segmüller. Ergänzende Maßnahmen wie Ernährungsberatung, Psychotherapie und Schmerztherapie sind ebenfalls über das Onkologische Zentrum (OZ), auch ambulant, verfügbar.

Im Mittelpunkt des OZ steht die interdisziplinäre Versorgung von Betroffenen, die von einem großen Team von Experten und Spezialisten aus Medizin und Pflege der jeweiligen Fachbereiche gewährleistet wird. Zusätzlich hat jeder Patient Zugang zu psychoonkologischer, sozialdienstlicher und palliativmedizinischer Versorgung. Beispielhaft für die Interdisziplinarität ist das wöchentlich stattfindende Tumorboard. Hier werden nach den gültigen Leitlinien individuelle Behandlungspläne in einer Runde bestehend aus Hauptbehandlungspartnern und anderen Disziplinen diskutiert. Eine weitere Aufgabe des Zentrums ist der Auf- und Ausbau von Netzwerken, damit die Betroffenen von der engen Vernetzung von stationärer und ambulanter Versorgungsstruktur profitieren können. 

 

Dr. Mark Segmüller (l.) und Prof. Dr. Thomas Meyer bei einer Schilddrüsenszinitgrafie.

 

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