Zum Menü.

Neues Verfahren erweitert kardiologisches Spektrum am ANregiomed Klinikum Ansbach

Das Standardverfahren zur Wiedereröffnung verengter oder beim akuten Herzinfarkt bereits verschlossener Herzkrankgefäße ist die Aufdehnung mittels Ballonkatheter im Herzkatheterlabor. Im Anschluss wird das betroffene Gefäß häufig mit einer Gefäßstütze, einem so genannten Stent, dauerhaft offen gehalten. Bei besonders stark verkalkten Koronararterien ist es jedoch oft nicht möglich, das verschlossene Gefäß ausreichend aufzudehnen. Am Klinikum Ansbach können solche starken Verkalkungen jetzt mit einem Verfahren beseitigt werden, das in der Regel nur an wenigen großen Zentren durchgeführt wird.

„Die Rotablation ist ein bewährtes, sicheres Verfahren zur Beseitigung sehr starker Verkalkungen der Herzkrankgefäße, welches wir jetzt als einzige Klinik in Westmittelfranken anbieten können“, erklärt PD Dr. Karsten Hamm, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin am ANregiomed Klinikum Ansbach. Es wird dann angewendet, wenn Stenosen nicht aufdehnbar sind. Um den benötigten Hohlraum zu schaffen, wird ein diamantbesetzter Bohrkopf in die Koronararterie eingeführt und die verhärteten Plaques mit einer Rotationsgeschwindigkeit von ca. 160.000 Umdrehungen pro Minute „abgeschliffen“. Danach kann die Engstelle mit einem Ballonkatheter weiter aufgedehnt und ein Stent eingesetzt werden.

„Oft bleibt bei Patienten mit sehr starken Verkalkungen mehrerer Koronararterien die Bypass-Operation das Verfahren der Wahl“, so PD Dr. Hamm. „Stellen wir im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung jedoch fest, dass wir die Stenose mittels Rotablation beseitigen können, kann das Verfahren jetzt unmittelbar zum Einsatz kommen und dem Patienten die deutlich riskantere Operation am offenen Herzen erspart werden.“

 Chefarzt PD Dr. Karsten Hamm (2.v. r.) und das Herzkatheter-Team des Klinikums Ansbach mit dem „Rotablator“.

Die Richtlinien für die Nutzung der Kommentarfunktion

Für die Nutzung der Kommentarfunktion müssen im Interesse der Redaktion und Nutzer folgende allgemeine Grundregeln beachtet werden:

Die Blog-Kommentarfunktion soll eine sachliche Diskussion über aktuelle Themen ermöglichen. Um dies zu gewährleisten behält sich die Redaktion vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen, die einer sachlichen Diskussion nicht förderlich sind. Um unserer moralisch-ethischen Verpflichtung nachzukommen, werden wir die Kommentare nach Prüfung freischalten. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Umgangston und Netiquette
Behandeln Sie andere Nutzer so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Denken Sie immer daran, dass Sie es mit Menschen und nicht mit virtuellen Persönlichkeiten zu tun haben.

Beleidigungen, sexuelle Anspielungen und sexistische oder rassistische Äußerungen sind untersagt.

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung. Versuchen Sie deshalb nie, Ihre Meinung anderen aufzuzwingen.
Untersagt sind insbesondere:

  • Der Missbrauch der Kommentarfunktion als Werbefläche für Webseiten oder Dienste (Spamming)
  • Das kommerzielle oder private Anbieten von Waren oder Dienstleistungen.
  • Rassismus und Hasspropaganda
  • Pornografie und Obszönitäten
  • Aufforderungen zu Gewalt gegen Personen, Institutionen oder Unternehmen
  • Beleidigungen und Entwürdigungen von Personen in jeglicher Form
  • Verletzungen von Rechten Dritter (Personen, Institutionen, Organisationen, Unternehmen)
  • Aufruf zu Demonstrationen und Kundgebungen jeglicher politischer Richtung
  • Links zu externen Webseiten
  • Fremdsprachliche Beiträge
  • Zitate ohne die Angabe einer Quelle bzw. des Urhebers.
  • Beiträge, die von den thematischen Vorgaben im Blog abweichen
  • Mehrteilige Beiträge
  • Unkommentiertes Einstellen von Zitaten und Textausschnitten jeder Art

Diese genannten Regeln gelten auch für die Verwendung von Benutzernamen.

Verstöße gegen diese Richtlinien werden von uns nicht geduldet. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Themen und Beiträge zu löschen, zu bearbeiten, zu verschieben oder zu schließen.

Jeder Nutzer ist für die von ihm publizierten Beiträge selbst verantwortlich.

Inhaltliche Änderungen und Ergänzungen dieser Richtlinien behalten wir uns vor.

Ausschlussklausel für Haftung
Die Kommentare zu unseren Beiträgen spiegeln allein die Meinung einzelner Leser wider. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt das Verbundsklinikum Landkreis Ansbach keinerlei Gewähr.