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Notaufnahme über Nacht am neuen Platz

Wer heute durch die alte Notaufnahme am Klinikum Ansbach geht, passiert einen leeren Raum nach dem anderen. Nur wenige Meter weiter zeigt sich ein ganz anderes Bild: emsiges Arbeiten in modernen und hellen Räumen. In der Nacht vom 9. auf den 10. Februar ist die Interdisziplinäre Notaufnahme umgezogen.

 
Seit dem 10. Februar fahren Rettungswägen den neuen Eingang der Notaufnahme an.

Vor dem großen Umzug konnten bereits Anfang Dezember einige Büros geräumt und im Neubau bezogen werden. Vor dem Haupteingang des Klinikums wurden daraufhin nach sechsjähriger Standzeit die Bürocontainer abgebaut. „Dadurch können nun die weiteren Arbeiten an der Notaufnahme beginnen. Komplett fertig wird dann alles Ende des Jahres sein“, erläutert Baudirektor Johannes Schürmeyer.

Bis dahin gibt es eine Art Interimslösung: Die 23 Räume der alten Notaufnahme – darunter der Schockraum, mehrere Untersuchungs- und Behandlungszimmer sowie Büros – sind jetzt in einem ersten Neubauteil untergebracht. In den nächsten Monaten wird nun die alte, geräumte Notaufnahme saniert und erweitert. „Wenn auch diese Baumaßnahmen abgeschlossen sind, werden die Räume neu aufgeteilt und unter anderem um eine Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) und die elektive Aufnahme für Patienten mit Termin ergänzt“, sagt Schürmeyer.

Ab sofort gibt es für Liegendkranke und gehfähige Patienten einen neuen Zugang zur Notaufnahme, der entsprechend ausgeschildert ist. Der Haupteingang ins Klinikum, zum Beispiel für Besucher, bleibt an der gewohnten Stelle.

 
Auch Haustechnik und EDV haben zu dem reibungslosen Ablauf des Umzugs beigetragen.

„Die neue Notaufnahme ist ein Aushängeschild. Viele Patienten betreten hier zum ersten Mal unser Haus. Es ist toll, dass die Atmosphäre jetzt offen, hell und freundlich ist“, sagt ANregiomed-Vorstand Jörg Reinhardt. „Ein weiteres Highlight ist, dass auch die Mitarbeiter von der neuen Logistik profitieren und die Arbeitsabläufe sehr effizient sind. Mein Dank gilt allen Mitarbeitern, die während der Umzugsnacht und der ganzen letzten Monate für dieses Projekt im Einsatz waren.“

Dass der Umzug so reibungslos verlaufen ist, ist vor allem dem Team aus Ärzten, Pflege, Technik, EDV, Verwaltung und einer Umzugsfirma zu verdanken. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sogar Baudirektor und Chefarzt selbst mit Kisten schleppen“, betont Paul Sichermann, Pflegerischer Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme. „Und auch meine Kollegen aus der Pflege haben tolle Arbeit geleistet.“ 17 Patienten waren während des Umzugs zwischen 20 und 1 Uhr in die Notaufnahme gekommen. „Sie konnten bestens versorgt werden und haben vom Umzugsstress kaum etwas mitbekommen. Ich bin sehr stolz auf mein Team!“, resümiert Sichermann.

 
Paul Sichermann (Mitte), Pflegerischer Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme, weist die Umzugshelfer ein.

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