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Pflege und Service

Pflege und Service
im Verbundklinikum Landkreis Ansbach

Professionelle Pflege ist bei uns selbstverständlich, aber wir bieten noch viel mehr …

Die Pflege im gesamten Verbundklinikum ist geprägt von Freundlichkeit, Service und  Transparenz. Neben den gängigen Tätigkeiten und Kompetenzen des Pflegedienstes, die aus aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen resultieren und fachgerecht durchgeführt werden, ist es uns besonders wichtig, den Patienten individuell zu betreuen und ihm mit Charme zu begegnen. Ein freundliches Miteinander ist für alle Mitarbeiter selbstverständlich. Viele unserer Patienten und ihrer Angehörigen geben uns dies durch ihre Anerkennung immer wieder zurück.


Die Zukunft der Organisation des Pflegedienstes
liegt in der Gestaltung moderner Strukturen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
In vielen Häusern wird das Konzept der klassischen Pflegedirektion heute noch gelebt. Eine moderne Orientierung dieser Dienstleistung erfordert jedoch mehr: Service für den und am Patienten. Wird dies richtig gelebt, dann kann der Pflegedienst sich einen guten Namen in der Region machen und sich von seinen Mitbewerbern positiv abheben. Das ist unser Ziel.

Der demografische Wandel erfordert eine Veränderung der Patientenversorgung und der Versorgungskonzepte, um verschiedenen Lebenssituationen gerecht zu werden. Um diese hohen Anforderungen und die pflegerischen Innovationen in unserer Klinik erfüllen und gemeinsam leben zu können, fördern wir eine kooperative und offene Zusammenarbeit der Pflegedirektionen im Verbund. Wir als Pflegedienstleister gehen mit den anderen Bereichen einen gemeinsamen, gut strukturierten und transparenten Weg. Offenheit im Umgang miteinander ist dabei oberster Grundsatz.

EDV-gestütztes Arbeiten und die Anpassung der Prozesse innerhalb des Verbundklinikums steigern die Professionalität unserer Arbeit.

Die Pflegedirektionen
werden auch als Pflege- und Servicemanagement bezeichnet. Die etablierten Bereiche des Pflegedienstes sind neben dem klassischen Pflegemanagement
1.0 das Case Management,
2.0 das Entlassungsmanagement,
3.0 die stationäre Versorgung und Beratung und die ambulante Weiterversorgung sowie
4.0 das Service-Management.

Die Auswahl der Bereiche orientiert sich an den wesentlichen Kernprozessen. Neu dabei ist, dass sie sowohl die stationäre als auch die prä- und poststationären Phasen umfassen.

1.0 Das Case Management
ist zentraler Ansprechpartner für die Patienten und die einweisenden Ärzte. Bereits vor der stationären Aufnahme werden Informationen über den stationären Aufenthalt weitergegeben, erste Anamnesen gestellt und Untersuchungen geplant. Diese Serviceleistung erhöht die Patienten- und die Einweiserzufriedenheit. Der Informationsfluss und die Kommunikation verbessern sich dadurch sowohl intern als auch extern.

Entscheidende Verantwortungbereiche des Case Managers liegen
  • im Aufnahmemanagement und im Belegungsmanagement,
  • in der Versorgungssteuerung und bei der Einhaltung der Behandlungspfade sowie
  • im Prozessmanagement.

2.0 Das Entlassungsmanagement
ist sehr nah am Case Management angesiedelt und löst den klassischen Sozialdienst ab. Es berät die Patienten und ihre Angehörigen in allen Fragen der Pflegeüberleitung und der AHB/Reha-Organisation, geht aber noch einen Schritt weiter. Im Gegensatz zum Sozialdienst endet die Arbeit des Entlassungsmanagements nicht mit der Entlassung, sondern bietet auchAngebote für die Zeit danach an:
  • Basis-Pflegeschulungen für pflegende Angehörige,
  • regelmäßige „Pflege-Updates“ mit aktuellen Informationen,
  • Beratungsangebote für stationäre Patienten mit Inkontinenz, chronischen Wunden und
  • Diabetes und
  • die Vermittlung notwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten an die pflegenden Angehörigen,
  • wie Injektionen, Lagerungs- und Mobilisationstechniken, Kontinenzförderung usw.


3.0 Die stationäre Versorgung und Beratung und die ambulante Weiterversorgung
umfassen
  • professionelles Wundmanagement mit Überleitung in den häuslichen Bereich und Koordination der poststationären Wundversorgung,
  • Stoma-Versorgung: Patientenbetreuung von der Aufnahme bis zur Überleitung
  • und der Betreuung zuhause,
  • Poststationäre enterale Ernährung

Unsere Patienten sollen im VKLA umfassend beraten und betreut werden, auch über den stationären Aufenthalt hinaus. Das VKLA ist ein verlässlicher Pflege-Partner und bietet mehr Service aus einer Hand als viele andere Kliniken.

4.0 Im Servicemanagement
stehen der Servicegedanke und die umfangreiche Unterstützung im Vordergrund, die neben fachgerechter Pflege das Wohlbefinden der Patienten positiv beeinflussen. Das Servicemanagement verantwortet zudem die Koordination der Serviceassistentinnen im Haus, die pflegefremde Leistungen durchführen. In unseren Kliniken werden sie gezielt eingesetzt, um sich ausschließlich um die Service-Belange der Patienten zu kümmern. Die Serviceassistentinnen unterstützen die Fachkräfte aus der Pflege bei der erfolgreichen Behandlung der Patienten. Wir legen großen Wert darauf, dass der Aufenthalt der Patienten sich überdurchschnittlich gut gestaltet und ihre Erwartungen übertrifft. Außerdem legen wir Wert auf eine stetige Verbesserung der Strukturqualität. Standardmäßig bieten wir unseren Patienten einen Internetzugang über WLAN an, Schließfächer und Kühlschränke stehen den Patienten bei Bedarf im Zimmer zur Verfügung.

4.1 Die Organisation und die Strukturierung des Pflegedienstes befinden sich im Wandel.
Ziel ist es, die Patienten nicht medizin- und pflegeorientiert zu versorgen, sondern patientenorientiert. Patienten mit gleichen Bedürfnissen und körperlichen Fähigkeiten sind auf der gleichen Station untergebracht. So kann z. B. für selbständige Patienten eine Speisenversorgung in Buffetform angeboten werden – natürlich nur, wenn der Patient das möchte. Dies erhöht die Planungssicherheit bei der Personaleinsatzplanung.

4.2 Ein Schmerzmanagement
in Kooperation mit dem ärztlichen Dienst ist etabliert, damit keiner unserer Patienten unnötige Schmerzen ertragen muss. Ausgebildete „Pain nurses“ sollen für weitestgehende Schmerzfreiheit sorgen und dadurch die Lebensqualität der Patienten erhöhen.

4.3 Die Ausbildung unserer Pflegekräfte
erfolgt in den Berufsfachschulen für Pflegeberufe, sodass wir immer über gut qualifizierte und kompetente Nachwuchskräfte verfügen.

4.4 Die Fort- und Weiterbildung und die Personalentwicklung
im Verbundklinikum sind klar strukturiert, geregelt und transparent für alle Mitarbeiter.
Unsere Pflegeexperten führen regelmäßige Pflegevisiten auf den Stationen durch, auf denen pflegebedürftige Patienten untergebracht sind. Das System der Pflegevisite ist ein wichtiges Instrument der pflegerischen Qualitätssicherung.

4.5 Die Übergabe am Patientenbett ist in allen Bereichen selbstverständlich, da sie die Mitsprachemöglichkeiten der Patienten erhöht. Außerdem werden dadurch die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten der Mitarbeiter für die Patienten deutlicher. Sie wissen, welche Pflegekraft für sie verantwortlich und kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen ist.

4.6 Die Klarheit der Zuständigkeiten wird durch das Optimieren des Pflegesystems noch gefördert. Durch die Orientierung am Primary Nursing werden die Pflegeprozesse noch klarer strukturiert und effektiver geplant. Das Ergebnis trägt dazu bei, dass die Planung der Verweildauer weiter optimiert wird und die Patientenzufriedenheit stetig wächst.

Kontakt:
Cornelia Kerschbaum
Klinik Rothenburg o. d. T.
Verbundklinikum Landkreis Ansbach
Ansbacher Str. 131
91541 Rothenburg
Telefon: 09861 / 707-0
Telefon: 09861 / 707-537
Fax: 09861 / 707-561
E-mail: c.kerschbaum@vkla.de


Vita Cornelia Kerschbaum
Stellvertretende Pflegedirektorin an der Klinik Rothenburg o. d. T.
  • geb. 1979 in Rothenburg o. d. T.
  • seit 2009 berufsbegleitendes Master-Studium an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Studiengang „Social Management“
  • 2006 Abschluss als Dipl.-Pflegewirtin (FH) an der Fachhochschule Würzburg
  • seit 2005 stellvertretende Pflegedirektorin, QMB und Leitung des Sozialdienstes an der Klinik Rothenburg
  • 2001 Abschluss als Krankenschwester in der Klink Rothenburg

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