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Protest gegen geplante Schliessung

Protest gegen die geplante Schließung
der Schlaganfall-Einheit in der Klinik Dinkelsbühl?
Beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion: „Gemeinsam Leben retten“.

Die höchst erfolgreiche Schlaganfallversorgung in der Klinik Dinkelsbühl ist jetzt von der Schließung bedroht. Die Krankenkassen wollen die bisher gewährte Aufwandsentschädigung streichen und fordern sogar das Geld zurück, das im letzten Jahr für diese Leistungen bezahlt wurde. Dabei versorgt und betreut die Schlaganfall-Einheit der Klinik, die so genannte „Stroke-Unit“, jedes Jahr rund 350 Schlaganfall-Patienten.

„Es darf keine Benachteilung für Menschen auf dem Land geben!“, steht daher auch auf den Unterschriftenlisten, die jetzt überall im Raum Dinkelsbühl-Feuchtwangen in Arztpraxen, Krankenhäusern, Rathäusern und Apotheken ausliegen. Weiter heißt es: „Wir fordern den Erhalt der funktionierenden telemedizinisch unterstützten Schlaganfallversorgung im Kreiskrankenhaus Dinkelsbühl.“ Auch Sie können sich per Unterschrift an dieser wichtigen Aktion beteiligen.

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute
Ein Schlaganfall kann jeden treffen. Mit über 165.000 Neuerkrankungen pro Jahr und vielfach anschließender Pflegebedürftigkeit gehört der Schlaganfall zu den häufigsten und gefährlichsten Krankheiten in Deutschland. Für die Überlebenschancen und die Vermeidung bleibender Schäden ist ganz entscheidend, wie schnell ein Patienten nach einem Schlaganfall ärztlich versorgt wird. Wer nicht in einer Großstadt mit einer entsprechenden Universitätsklinik wohnt, war daher früher benachteiligt. Denn eine wirksame Therapie muss innerhalb der ersten drei bis viereinhalb Stunden nach Auftreten der Symptome beginnen, sonst kann es bereits zu spät sein.

Telemedizin hilft auf dem Land
Glücklicherweise gibt es seit 2008 an der Klinik Dinkelsbühl eine Schlaganfallabteilung, die Teil des sogenannten STENO-Netzwerkes ist. STENO ist die Abkürzung für das „Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern“. Die medizinische Versorgung von jährlich rund 4.500 Schlaganfallpatienten im Raum Mittel- und Oberfranken sowie der angrenzenden Oberpfalz wird über dieses Netzwerk optimiert. Die Klinik Dinkelsbühl als aktiver Partner des Netzwerks ist per Bildübertragung direkt mit den drei großen Schlaganfallzentren in Bayreuth, Nürnberg und Erlangen verbunden. Ohne wertvolle Zeit zu verlieren, wird der Patient im Dinkelsbühler Krankenhaus vom Telekonsil-Arzt des Schlaganfallzentrums (z. B. der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen) untersucht. Via Datenleitung liegen alle wichtigen Informationen und die Aufnahmen der Computer-Tomographie vor. Der Facharzt kann sich mit dem Patienten unterhalten und seinem Kollegen Therapieempfehlungen geben. „Ob der Kranke im Universitätsklinikum Erlangen liegt oder aber in Dinkelsbühl“, so die Fränkische Landeszeitung, „spielt praktisch keine Rolle mehr. Enorm ist jedoch der so wichtige Zeitgewinn.“

Diese wirklich lebenswichtige Einrichtung, die bereits seit 2008 so erfolgreich arbeitet, darf nicht zerstört werden! Dr. Petra Ziegler, Sprecherin der niedergelassenen Ärzte, bringt es auf den Punkt: „Es droht ein kompletter Kollaps der medizinischen Versorgung der Schlaganfallpatienten auf dem Land.“

Beteiligen auch Sie sich an der Unterschriftenaktion „Gemeinsam Leben retten“! Ein Schlaganfall kann jeden treffen!

Besuchen Sie uns am „Tag des Schlaganfalls“ am 9. Mai 2010 im Krankenhaus Dinkelsbühl. Dort werden Sie über alle Details der Prävention und  Versorgung informiert. Unsere Unterschriftenliste liegt dort aus.

Zusätzlich können Sie sich hier die Unterschriftenliste als pdf herunterladen und ausdrucken. Bitte lassen Sie auch Ihre Familienangehörigen, Freunde und Bekannte auf dieser Unterschriftenliste unterschreiben. Schicken Sie uns die Unterschriftenliste per Post an folgende Adresse: Verbundklinikum Landkreis Ansbach, Verwaltung, Crailsheimer Strasse 6, 91550 Dinkelsbühl.

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