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Das damalige Stadt- und Kreiskrankenhaus verfügte über rund 500 Betten und behandelte in sieben Haupt- und fünf Belegabteilungen knapp 10.000 stationäre Patienten pro Jahr. Über die Jahrzehnte wurden die Betten aufgrund gesundheitspolitischer Vorgaben auf 390 reduziert, gleichzeitig wurden das Leistungsspektrum ausgebaut und die wirtschaftlichen und organisatorischen Strukturen an die steigenden Anforderungen und die medizinische Entwicklung angepasst. Parallel dazu wurde in die Anlagen und Einrichtungen sowie in die Ausstattung mit modernsten Geräten investiert. So versorgt das Klinikum Ansbach heute in 12 Haupt- und zwei Belegabteilungen rund 17.500 stationäre Patienten pro Jahr, während sich deren durchschnittliche Verweildauer mehr als halbiert hat.

Unerlässlich für diese Leistungssteigerung war eine entsprechende Aufstockung des Personals. So sind heute rund 1.300 Menschen verschiedenster Berufssparten im Klinikum beschäftigt - das Krankenhaus ist damit einer der großen Arbeitgeber im Landkreis. Die Teilnehmer des Pressegesprächs waren sich einig, dass die Mitarbeiter das größte Potential des Klinikums darstellen. So lobte Dr. Hatto Müller-Marienburg, ehemals Chefarzt der Urologie, die Bereitschaft vor allem des Pflegepersonals, alle Neuerungen und Veränderungen mitzumachen. Er habe das vom ersten Tag an so erlebt. Dorothea "Dorle" Pferdmenges, die den Umzug von der Feuchtwanger Straße auf den Strüther Berg als Schwesternschülerin mitgemacht hatte, hob besonders die familiäre Atmosphäre hervor, die sich bis heute im Klinikum erhalten habe. Der Personalratsvorsitzende Norbert Lechler betonte die immense Leistung, die den Beschäftigten durch die steigende Arbeitsverdichtung abverlangt werde. "Die Mitarbeiter sind das Beste, was das Klinikum hat", bestätigte denn auch Pflegedirektor Michael Korn. Für das Wohlbefinden der Patienten sei jedoch auch die Umgebung von großer Bedeutung, deshalb dürfe die bauliche Sanierung nicht aus den Augen verloren werden. Helga Koch, Vorsitzende des Fördervereins des Klinikums und Mitglied des Verwaltungsrates, stimmte dem zu und verwies auf die laufenden Baumaßnahmen. Trotz der dadurch bedingten Beeinträchtigungen nutzten die Patienten ihr Klinikum unvermindert, wie die steigenden Fallzahlen zeigten. Dies sei ein Beweis dafür, dass sie die medizinische und pflegerische Qualität im Ansbacher Krankenhaus zu schätzen wüssten.

Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Thomas Meyer erinnerte daran, dass durch die Schaffung der Organkrebszentren (Brustkrebs-, Darmkrebs- und gynäkologisches Krebszentrum) betroffenen Patienten über Ansbach und das Klinikum hinaus eine kompetente und umfassende Behandlung wohnortnah zur Verfügung stehe. Das Darmzentrum Westmittelfranken sei bei seiner Gründung sogar das erste dieser Art in ganz Bayern gewesen und erst das zweite in ganz Deutschland.

Mit der bevorstehenden Fusion des Klinikums Ansbach mit dem Verbundklinikum Landkreis Ansbach beginnt nun eine neue Ära nicht nur für das Klinikum: Die Verbundbildung mit ihren wirtschaftlichen und medizinischen Synergieeffekten eröffnet neue Möglichkeiten und Chancen, um die Gesundheitsversorgung in Stadt und Landkreis in kommunaler Hand für die Zukunft zu sichern.

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