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Spende als Dank

Evangelischer Frauenbund Ansbach e.V. übergibt 1.500 Euro an Palliativmedizin am Klinikum Ansbach

Ein Vortrag über die Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung (SAPV), den SAPV-Koordinator Markus Fabi für den Deutschen Evangelischen Frauenbund e.V. in Ansbach gehalten hatte, gab den Anstoß für eine außerordentliche Spende, die jetzt der Palliativmedizin am Klinikum Ansbach als Dankeschön überreicht wurde. Zu diesem Zweck besuchte eine kleine Delegation des Vereins die Palliativstation und zeigte sich sehr beeindruckt von der besonderen Atmosphäre, die hier herrscht. In dem freundlichen Ambiente fühle man sich immer willkommen, stellte Johanna Stöckel fest. Sie hat gemeinsam mit Dr. Gabriele Kucher den 1. Vorsitz im Verein und übergab zusammen mit Vorstandsmitglied Rosi Frosch eine Spende von insgesamt 1.500 Euro an Chefarzt Dr. Harald Scheiber. Dr. Scheiber dankte den Damen für die großzügige Spende und versicherte, jeder Cent werde gewissenhaft verwendet. In einem kurzen Rückblick auf die seit Dezember 2007 bestehende Palliativmedizin am Klinikum stellte der Mediziner fest, dass die Abteilung von Anfang an immer voll belegt gewesen sei. „Die Warteliste wurde mit der Zeit immer länger, daher ist es ein Glück, dass wir mit der ambulanten Palliativversorgung die Lage deutlich verbessern konnten.“ Aktuell werden 45 Patienten in ihrem gewohnten Umfeld versorgt, insgesamt gab es in diesem Jahr bisher 285 Neuanmeldungen. „Wenn jemand die SAPV um Hilfe bittet, kommen wir noch am selben Tag zum Patienten“, berichtete Dr. Scheiber und betonte: „Wir sind an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden erreichbar.“ Auch beim Ministerium werde die erfolgreiche Arbeit gewürdigt: Für den nächsten Bauabschnitt am Klinikum Ansbach wurde die Erweiterung der Palliativstation von bisher acht auf zehn bis zwölf Betten genehmigt.

Claudia B. Conrad, stellvertretender Vorstand des ANregiomed Verbundes, bezeichnete die Palliativmedizin als einen maßgeblichen Teil des Klinikums und des gesamten Unternehmens, der sich dauerhaft auf hohem Qualitätsniveau bewege. „Der geringe Wechsel im Team belegt das gute Betriebsklima in der Abteilung, und das strahlt positiv nach innen und nach außen“, lobte Conrad.

Klinikdirektor Lars Anwand betonte, dass die im März 2014 eröffnete Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung (SAPV) die erwarteten Patientenzahlen bei Weitem übertroffen habe. Für diese Leistung gebühre Dr. Scheiber und seinem Team großer Dank.

Der Deutsche Evangelische Frauenbund (DEF), Ortsverband Ansbach e.V., verkauft in seiner „Fundgrube“ gebrauchte Kleidung, Heimtextilien, Geschirr und Hausrat sowie kleine Möbelstücke zu sehr geringen Preisen an Bedürftige. Mit dem Erlös werden in Not geratene Menschen und karitative Einrichtungen unterstützt, auch die aktuelle Spende stammt aus dieser Quelle. Sachspenden für den DEF können jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr und Freitag von 10 bis 17 Uhr in der Triesdorfer Straße 1 abgegeben werden, freitags ist gleichzeitig auch Verkauf. Aktuell findet dort zudem am Samstag, 14.11.2015, von 11 bis 17 Uhr ein großer Basar statt.

Rosi Frosch, Johanna Stöckel und Dr. Gabriele Kucher (von links) übergaben Dr. Scheiber (Mitte) die Spende des Evangelischen Frauenbundes Ansbach e.V. Mit dem Chefarzt freuen sich Klinikdirektor Lars Anwand, stv. Vorstand Claudia B. Conrad sowie Markus Fabi und Andreas Fischer (Koordinator bzw. pflegerische Leitung des SAPV-Teams) und Stationsleitung Kerstin Auer.

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