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Tag der offenen Tür am 20. Februar 2011 in der Klinik Rothenburg o.d.T.

Am 20. Februar 2011 bot die Klinik Rothenburg o.d.T. den über 1.800 interessierten Besucherinnen und Besuchern ein tolles Programm rund um das Thema Gesundheit. Die Mitarbeitenden der Klinik freuten sich über den regen Ansturm und boten ihren Gästen zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr viele Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsfelder ihrer Klinik. Die Begeisterung war bei allen Aktionen, die sich über die vier Ebenen der Klinik erstreckten, spürbar. Die Ärztinnen und Ärzte demonstrierten ihr großes Leistungsspektrum anschaulich und praxisnah. 

„Blick durchs Schlüsselloch“
So konnten sich die Besucherinnen und Besucher in der Chirurgie beim „Blick durchs Schlüsselloch“ durch Angeln von Gummibärchen selbst in dieser Operationstechnik versuchen. Bei der Unfallchirurgie wurden „gebrochene Kunstknochen“ mit Originalimplantaten versorgt. Da wurde geschraubt, verplattet und Prothesen eingepasst, „was das Zeug hielt“. 

Die Radiologie und das Linksherzkatheterlabor zeigten am Computer eindrücklich die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten, einschließlich eines Cardio-CTs, rund um das Thema Herz. In der Endoskopie wurde die Spiegelung von Magen und Darm an einem Modell veranschaulicht und dabei die Wichtigkeit der Vorsorge mittels einer Darmspiegelung nahegebracht. Im Labor konnten Interessierte ihre Blutgruppe bestimmen lassen.

Medizintechnik
Immer wieder waren die Besucherinnen und Besucher erstaunt, auf welchem hohen medizinischen Niveau die „kleine“ Klinik ihre Patienten versorgt. Auch in der Medizintechnik ist die Klinik bestens ausgestattet und für die Zukunft gerüstet. 

Besichtigung des Kreißsaals
Häufig kamen gleich drei Generationen (Großeltern und Eltern mit ihren Kindern) in die Klinik, um sich über das breitgefächerte Angebot zu informieren. Vor allem viele werdende Eltern nutzten die Gelegenheit, den Kreißsaal zu besichtigen und sich am Hebammenstand rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt kundig zu machen. Großen Anklang bei den Schwangeren fand das Angebot, sich ihr ungeborenes Kind im 3D-Ultraschall anzusehen. 

Gesundheitscheck
Jeder Besucher konnte sich nach einem kurzen Gesundheitscheck einen Gesundheitspass ausstellen lassen. Über 500 Interessierte nahmen dieses Angebot wahr, bei dem die Pflegekräfte die aktuellen Werte von Puls, Blutdruck, Sauerstoffsättigung im Blut, Gewicht, Größe und Blutzucker bestimmten.

Für die kleinen Besucherinnen und Besucher gab es wichtige Informationen zum Thema „Erste Hilfe“ in der Notfallambulanz. Dort wurden Verbände angelegt und der Umgang mit dem Stethoskop „geübt“. Auch konnten sich die kleinen Zugführer mit dem schnellsten Zug beim Wettrennen jeweils über einen Teddybären, einen Rettungswagen oder einen Rettungsflieger als Gewinn freuen. 

Eine Führung in der neu errichteten Überwachungseinheit gab einen Einblick in die moderne Überwachung von Patienten und Patientinnen.

Zusammen mit dem BRK wurden die Reanimation, der Transport eines verunfallten Patienten in die Klinik und die Weiterversorgung in einer Intensiveinheit dargestellt. Gern nahmen Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen das Angebot an, einen Blick in die moderne Intensivbehandlung zu werfen. Wer wollte, konnte die Reanimation selbst an einer Puppe ausprobieren, um für den Notfall gerüstet zu sein. Das BRK zeigte, wie ein Rettungswagen von innen aussieht, was vor allem die jungen Besucherinnen und Besucher faszinierte. 

Bei der Geburtshilfe war der Ansturm groß, um den Babysitter-Pass zu erwerben. Unter fachkundiger Anleitung der Pflegekräfte wurden Bade- und Wickeltechniken wie auch der Einsatz des Tragetuchs für Babys geschult.

Angehörige von Pflegepatienten konnten sich bei speziell ausgebildeten Pflegekräften über die Bobath-Lagerung informieren und sie selbst ausprobieren. 

In den Berufsfachschulen für Pflegeberufe vermittelten die Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern viel Wissenswertes rund um die Versorgung bei Inkontinenz oder die Prophylaxe von Stürzen und Kontrakturen. Ein Wohlfühl-Raum lud zum Entspannen ein. Auf großes Interesse stießen bei den Besucherinnen und Besuchern auch die Informationen über die Ausbildung in den Pflegeberufen. Pflegekräfte berichteten praxisnah über die verschiedenen Einsatzbereiche von Gesundheits- und KrankenpflegerInnen in der Klinik und warben damit für ihren Beruf.

Das MVZ an der Klinik stellte die seit Oktober 2010 eingerichtete neue Fachrichtung Neurochirurgie vor. 

So ein umfangreiches Angebot macht hungrig: In der Klinik Rothenburg o.d.T. dreht sich beim Essen alles um die mediterrane Küche. Diese konnte sowohl beim „Showkochen“ als auch bei den Mittagsgerichten mit allen Sinnen erlebt werden. Abgerundet wurde das Geschmackserlebnis mit einer Olivenölverkostung der „Vom FASS-AG“. Gemäß dem Motto „Gesundheit ist essbar“ fanden 60 kg Gemüse reißenden Absatz. Die süße VKLA-Waffel am Stiel schmeckte Jung und Alt gleichermaßen gut. 

Unterstützt wurde die Klinik von der Deutschen Herzstiftung und vom Förderverein Mediroth, die jeweils mit einem eigenen Stand vertreten waren. Die Kooperationspartner Praxis Dr. Maier, Physikalisches Therapiezentrum Edinger und das Dialyse-Centrum Rothenburg öffneten ihre Behandlungsräumlichkeiten und informierten über Urologie, Krankengymnastik, Ergotherapie und Dialyse.

Im Konferenzraum der Klinik fanden zusätzlich medizinische Fachvorträge statt.

Der Tag der offenen Tür war dank der zahlreichen Besucherinnen und Besucher und aller Mitwirkenden ein voller Erfolg!

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