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Theaterstück „Hier stinkt’s!“ als Projektauftakt

Eine Aufführung des „ue Theaters“ Regensburg bildete den Auftakt für ein Projekt der Krankenpflegschule am Klinikum Ansbach, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Jahrgangsstufe mit dem Thema Mobbing befassen. „Wir wollen unsere Schüler für ein Thema sensibilisieren, mit dem sie in ihrem künftigen Berufsalltag selbst konfrontiert werden könnten. Sie sollen in die Lage versetzt werden, erste Anzeichen zu erkennen und frühzeitig gegenzusteuern, egal ob sie selbst oder andere betroffen sind“, so Manfred Löder, stellvertretender Schulleiter der Krankenpflegeschule. Denn frühes Einschreiten tut not, wie das Theaterstück eindringlich zeigte. Das von Tine angezettelte Mobbingverhalten gegen ihren Mitschüler Marko wurde von Lehrern, Eltern und Schulleitung aus unterschiedlichen Gründen geduldet, bis es fast zur Katastrophe gekommen wäre.

Die rund 50 jugendlichen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten eine Stunde lang gebannt das Geschehen, das nicht nur die Verzweiflung des Opfers, sondern auch die Beweggründe der Täterin anschaulich machte. Denn Tine steht in Schule und Elternhaus selbst unter Druck und gibt diesen an Marko weiter, der sich als schwächstes Glied in der Klassengemeinschaft nicht wehren kann. Nach dem versöhnlichen Ausgang des Stücks diskutierten die Darsteller mit den Schülern über das Thema.

Im Unterricht werden die Lehrkräfte der Schule nun noch die psychischen Hintergründe eines Mobbingtäters, der Mittäter und der Mitläufer aufzeigen und die Persönlichkeitsstruktur eines Mobbingopfers darstellen. „Die Stärkung der sozialen Kompetenz ist eines der wichtigsten Ausbildungsziele unserer Schule. Wir stoßen deshalb immer wieder Projekte wie dieses an, damit das Berufsethos der künftigen Pflegefachkräfte geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung und der Wahrung der Würde eines jeden Menschen ohne Ansehen seiner Person“, fasst Norbert Löder die Absichten der Schule zusammen.

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